I. Gruppe / Jagdgeschwader 7 "Nowotny"
  Gleiche Anzahl
 

Situationen gleiche Anzahl:
Hier fällt der Vorteil der höheren Anzahl an Fliegern weg. Nun kommt es vor allem auf taktisches Geschick und Energievorteile an. 

Angriffsposition:
Befindet man sich hinter der feindlichen Rotte auf selber, Über- oder Unterhöhe, dann ist es stets empfehlenswert, dass sich jeder ein Ziel aussucht (natürlich abgesprochen) und dieses dann angreift. Somit zwingt man beide in die Defensive und ist selbst in Angriffsposition. 
Dabei sollte man dann auch stets sein Ziel verfolgen, bis dieses ausgeschaltet ist, es sei denn, der andere braucht Hilfe, weil er ausgekurvt wurde. Deshalb, um so etwas zu vermeiden, ist auch hier Geduld gefragt.
Im Grunde gelten hier die selben Manöver, nur sind beide von Anfang an im Angriff. Dabei muss man dann noch aufpassen, dass einen die Verteidiger nicht vor die Linse manövrieren. 
Man sollte vermeiden, durch ungeschickte Aufteilung einem Ziel die Möglichkeit zum Angriff zu bieten, indem man sich auf beide Ziele eben aufteilt.

Verteidigungsposition:
Auch hier können selbige Manöver wie in Überzahlsituationen angewendet werden. Man hat nur das Problem, dass beide in der Regel gejagt werden, weil sich die Feindrotte meistens auf die Ziele
(die eigene Rotte) aufteilen wird. 
Deshalb sollte man durch geschicktes Manövrieren die Ziele vor die Linse des eigenen führen. Dabei sind Scheren z.B. sehr effektiv. 
Es gibt nun keine wirklichen Taktiken mehr, die man anwenden kann. Man muss in erster Linie versuchen, aus der nachteiligen Positionierung zu gelangen. Dazu ist Teamgeist und Kreativität sowie blitzschnelles handeln nötig. 
Man kann durch Fassrollen und Scheren den Feind ausbremsen. Dabei sollten die Manöver jedoch aufeinander abgestimmt sein, dass man schnell auf den anderen reagieren kann, wenn dieser einem den Feind vor die Linse führt. 
Ich kann nur sagen, lasst euch was einfallen, um den Feind von der 6 zu bekommen. 
Schafft es einer von euch, dann schießt zunächst euren Kameraden frei. 
Dann steht es nämlich wieder 2:1.

Auch bei neutraler Positionierung gelten im Grunde dieselben Manöver. 
Auch hier muss der Feind geschickt geführt werden, um ihn vor die Linse zu bekommen. 

In solchen Situationen mit gleicher Anzahl kann es auch Phasen geben, in denen man auf sich allen gestellt ist. Es ist deshalb auch eine Taktik, den eigenen Feind vom Kameraden fern zu halten, um so in 1vs1 Situationen zu erreichen. 
Ich würde persönlich dennoch „Teamplay“ bevorzugen. 
 
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