I. Gruppe / Jagdgeschwader 7 "Nowotny"
  Handbuch Bf-109
 

I./Jagdgeschwader7 „Nowotny“

Virtuelles Jagdgeschwader in der Flugsimulation IL-2 Sturmovik 1946 seit 2008




Unter Führung des Oberstleutnant der Luftwaffe Leo



Einführung:

Dieses Handbuch für die Bf-109 ist ein kompaktes Nachschlagewerk für neue, sowie fortgeschrittene Piloten! Es beinhaltet alle wichtigen Informationen, die für den normalen Gebrauch der Maschine im Server-Alltag notwendig sind. Alle hier verfassten Texte stehen unter dem Copyright des I/JG7 und sind somit ohne Erlaubnis nicht weiterzugeben oder zu ändern. Bilder-Quelle: www.wikipedia.org



Verfasser:

Kommandeur Oberstleutnant Leo

&

Adjutant Major Shark








Handbuch Messerschmitt Bf-109
Vertraulich behandeln, nicht in feindliche Hände fallen lassen!


 

Technische Daten:
(Bf-109 G6)
Kenngröße Daten
Länge    8,95 m
Flügelspannweite    9,97 m
Flügelfläche    16,4 m²
Höhe    2,60 m
Antrieb    Ein Daimler-Benz 12-Zylinder-V-Motor DB 605 A mit maximal 1085 kW (1475 PS) Startleistung
Höchstgeschwindigkeit  650 km/h in 6600 m Höhe
Reichweite    560 km, 850 km mit 300-l-Zusatztank
Besatzung    1 Mann
Dienstgipfelhöhe    12.000 m
Leergewicht    2250 kg
Fluggewicht    3200 kg
Bewaffnung    Zwei 13-mm-MG-131 (je 300 Schuss) über dem Motor und ein 20-mm-MG-151/20 (200 Schuss), durch die Propellernabe feuernd. Dazu verschiedene Rüstsätze für Unterflügelrohrwaffen (2x MG 151/20 oder 2x MK 108), Raketen (2 x WGr 21 oder 42), 1 Bombenträger ETC 50 VIIId (4 × 50 kg) oder 1 Bombenträger ETC 500 IXb (1 × 250 kg) oder 1 Bombenträger ETC 503 (1 × 500 kg)






Komponenten:


1: Rumpf
2: Leitwerksträger
3: Kanzel
4: Federbein mit Laufrad
5: Spornrad
6: Seitenflosse
7: Seitenruder
8: Höhenflosse
9: Höhenruder
10:Tragfläche
11:Flächenendkappen
12:Vorflügel
13:Kühlerklappen
14:Landeklappen
15:Querruder
16:Triebwerk
17:Luftschraube




 
Wichtiges:

Die Bf-109 war der Standardjäger der deutschen Luftwaffe während des zweiten Weltkrieges. In allen Varianten wurde sie insgesamt circa 34.500 mal gebaut. Sie zeichnet sich durch eine hohe Wendigkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten, eine gute Höhentauglichkeit, sowie eine starke Bewaffnung aus. Außerdem ist sie im Vergleich zu anderen Jägern ihrer Zeit relativ leicht zu bedienen und ist deshalb das ideale Flugzeug für Anfänger.


Waffensystem:

Dadurch dass die Bewaffnung der Bf-109 dicht um den Motorraum der Maschiene angebracht ist, hat sie eine ausgezeichnete Schussgenauigkeit, was sie zu einem präzisen und tödlichen Jäger macht. Standardmäßig ist sie mit 2x 13-mm-MG-131 (auf der Motorhaube) und 1x 20-mm-MG-151-Nabenkanone (Propellernabe) ausgerüstet. Als Ersatz für das 20-mm-MG-151 kann auch eine 30-mm-Mk-108 eingebaut werden. Diese zeichnet sich durch eine gewaltige Schadensanrichtung aus, da sie Explosivgeschosse verschießt. Ein Treffer reicht meist aus, um einen feindlichen Jäger kampfunfähig zu machen. Ihre eigentliche Verwendung gilt allerdings dem Abfangen feindlicher Bomber, speziell den gut gepanzerten fliegenden Festungen. Nachteile dieser Waffe sind: Hohes Gewicht, nur 60 Schuss, Ungenauigkeit auf große Entfernungen, sowie starker Rückstoß beim Abfeuern, wodurch das Flugzeug durchgerüttelt wird und so das Zielen erschwert wird.


Klappensystem:

Die Bf-109 verfügt über mehrere Klappenstellungen. (Eingefahren, Gefecht, Start und Landung) Um in einem tiefen Luftkampf mit niedriger Geschwindigkeit einen wendigen Gegner unter Feuer nehmen zu können, hilft der Einsatz von Klappen. Dabei ist vor allem die „Gefechtsstellung“ von großem Vorteil. Sollte es zu einem eins-gegen-eins Luftkampf kommen und es sind keine weiteren Gegner in der Nähe, ist das Ausfahren der Landeklappen eine gute Taktik, da diese den Kurvenradius des Flugzeuges um eine entscheidende Länge verkürzen. Dabei ist zu beachten, dass durch diese Stellung der Luftwiderstand erhöht wird und so die Maschine verlangsamt wird und man so ein hervorragendes Ziel für sich nähernde weitere Gegner abgibt. Man sollte also die Stellung der Klappen, der Situation entsprechend, immer wechseln um sich in wichtigen Momenten den entscheidenden Vorteil zu sichern. Die höchstzulässige Geschwindigkeit für Landeklappen und Fahrwerk beträgt ca. 350km/h. Die geeignete Landeanfluggeschwindigkeit beträgt abhängig vom Modell ca. 150-200km/h.


MW-50 Notleistungs-System:

Das MW-50 (Methanol-Wasser, Mischverhältnis 50:50) ist ein Gemisch, das im zweiten Weltkrieg zur Leistungssteigerung von aufgeladenen Flugzeugmotoren diente. Es kommt vor allem bei Jagdflugzeugen ab 1943 zum Einsatz und steigert die Leistung kurzzeitig (Notleistung) in kritischen Situationen. Um dem Motor nicht zu Schaden, darf die Aktivierung des MW-50 nicht über einer Drehzahl von 1500 U/min erfolgen. Diese Steigerung ist bis zu einer Dauer von 10 Minuten zulässig, vor einer nochmaligen Nutzung muss der Motor mindestens 10 Minuten auf normaler Betriebstemperatur gehalten werden.







Propellernabenkanone




Bf-109 G6 mit mit 300l-Zusatztank


 



Cockpit:

 

Magazin: Die weißen Balken zeigen die verfügbare Munition (Anzeigen außen für MG-131, mittlere für die Nabenkanone)
Reflex Visier: Deutsches Standardvisier mit Sonnenblende
Magnet-Kompass: Die Nadel zeigt den Weg zum nächsten Wegpunkt
Künstlicher Horizont: Zeigt die Lage der Maschine in der Luft zum Horizont
Ata Anteige: Gibt den Ladedruck in ATA an (1 ATA = 0,980665 bar)
Temperatur-Anzeige: Zeigt die Motortemperatur
Umdrehungsmesser: Gibt die Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute an
Höhenmesser: Gibt die Höhe der Maschine in Kilometern an
Tachometer: Gibt die Eigengeschwindigkeit in Kilometer pro Stunde an
Treibstoff-Anzeige: Zeigt die vorhandene Tankfüllung in Litern






Höhenmesser:


Die Zahl unten in der Mitte steht für die Flughöhe in Kilometern. Eine 2 bedeutet demnach 2km, bzw. 2000m. Die Nadel gibt dabei die Höhe in 0,1km, bzw. 100m Schritten an. Steht also unten in der  Mitte eine 2 und die Nadel zeigt auf 0.8, dann bedeutet dies, dass die Maschine sich auf einer Flughöhe von 2,8km, bzw. 2800m befindet.





Tankanzeige:


Die Tanknadel zeigt die Menge des vorhandenen Treibstoffs in Litern. Die Zahlen auf der Skala müssen dabei mit 100 multipliziert werden. Zeigt die Nadel beispielsweise auf 3 bedeutet dies, dass sich 300 Liter im Tank befinden. Neben der Tankanzeige befindet sich eine Warnlampe. Diese fängt an in rot zu leuchten, sobald nicht mehr viel Treibstoff vorhanden ist. Nach Beginn des Leuchtens kann man mit circa zehn weiteren Flugminuten rechnen, bevor der Tank komplett leer ist.





Reflexvisier:

 
Es verfügt über eine ausklappbare Sonnenblende und ist das Standardvisier deutscher Jäger und Jagdbomber. Die aufgemalten Striche erleichtern das Vorhalten im Kurvenkampf.
 
 
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